Aspirational OKR (Stretch OKR)
Aspirational OKRs sind ambitionierte Stretch-Ziele, bei denen eine Erreichung von 60-70 % als Erfolg gilt. Sie fördern Innovation und mutiges Denken über den Status quo hinaus.
Aspirational OKRs, auch als Stretch OKRs oder Moonshot OKRs bekannt, sind bewusst so formuliert, dass sie nicht vollständig erreichbar erscheinen. Google empfiehlt, dass eine Erreichung von 70 % bei Aspirational OKRs einem Erfolg entspricht.
Der Zweck von Aspirational OKRs ist es, Teams aus ihrer Komfortzone zu bewegen und innovatives Denken zu fördern. Sie fordern Teams heraus, neue Wege zu gehen, statt nur inkrementelle Verbesserungen zu erzielen.
Wichtig ist die Abgrenzung zu Committed OKRs: Bei Committed OKRs wird 100 % Erreichung erwartet, bei Aspirational OKRs nicht. Teams müssen klar wissen, welche OKRs aspirational und welche committed sind, um ihre Ressourcen richtig einzusetzen.
Verwandte Begriffe
Operational OKR
Operational OKRs konzentrieren sich auf die Aufrechterhaltung und Verbesserung des laufenden Geschäftsbetriebs und die Erfüllung grundlegender Leistungskennzahlen.
Moonshot OKR (Aspirational OKR)
Ein Moonshot OKR (auch Aspirational OKR oder Stretch OKR genannt) ist ein bewusst überambitioniertes Ziel, bei dem bereits 60–70% Erreichung als Erfolg gelten. Es treibt Teams über ihre Komfortzone hinaus und fördert Innovation und kreatives Denken.
Stretch Goal (Stretch-Ziel)
Ein Stretch Goal ist ein bewusst ambitioniertes Ziel, das über das komfortabel Erreichbare hinausgeht. Im OKR-Framework ist die Arbeit mit Stretch Goals Standardpraxis – 70% Erreichung eines Stretch Goals gilt als Erfolg und treibt Innovation voran.
OKR Scoring (Bewertung)
OKR Scoring ist der strukturierte Prozess zur Bewertung der Key-Result-Erreichung am Ende eines OKR-Zyklus. Typischerweise wird eine Skala von 0,0 bis 1,0 verwendet, wobei ein Score von 0,7 (70%) bei Stretch Goals als erfolgreich gilt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Aspirational und Committed OKRs?
Committed OKRs müssen zu 100 % erreicht werden — sie sind Pflicht. Aspirational OKRs sind Stretch-Ziele, bei denen 60-70 % Erreichung als Erfolg gilt. Die Unterscheidung muss für alle Beteiligten klar sein.
Wie verhindere ich, dass Teams bei Aspirational OKRs sandbaggen?
Indem Sie eine Kultur der psychologischen Sicherheit schaffen: Nicht-Erreichung wird nicht bestraft. Gleichzeitig sollten regelmäßige Check-ins den Fortschritt transparent machen und Teams ermutigen, ambitioniert zu bleiben.
Wie viele Aspirational OKRs sollte ein Team haben?
Idealerweise 1-2 pro Quartal, ergänzt durch 2-3 Committed OKRs. Zu viele Aspirational OKRs können frustrieren, wenn ständig 'nur' 70 % erreicht werden.
Sind Aspirational OKRs für alle Unternehmen geeignet?
Für Unternehmen, die neu mit OKRs starten, empfiehlt es sich, zunächst mit Committed OKRs zu arbeiten. Aspirational OKRs erfordern eine gewisse OKR-Reife und eine Kultur, die Scheitern als Lerngelegenheit sieht.